Der Einsatz von Lasertechnik führt zu einer Qualitätssteigerung und höheren Wirtschaftlichkeit in Teilbereichen der Produktion von Gütern für die Medizintechnik. Neuentwicklungen auf dem Gebiet sollen genutzt werden, um KMUs, Forschungs- und Transfereinrichtungen in der Grenzregion NL/D innovative Wege zur Qualitätsverbesserung und Steigerung der Wirtschaftlichkeit bei der Herstellung von Produkten der Medizintechnik aufzuzeigen und bei der Implementierung in das Unternehmen zu unterstützen. Mit der Laser-Mikrobearbeitung erhalten die Betriebe die Möglichkeit, einen echten Wettbewerbsvorsprung aufzubauen und abzusichern.
Das Projekt informiert die Unternehmen über aktuellen Möglichkeiten der Laser-Mikrobearbeitung und dämpft durch die Nutzung des umfangreichen „Know-hows“ sowie die moderne Technik im Laserzentrum der FH Münster (LFM) /Steinfurt die Investitionskosten. So werden zum Beispiel für Produkte der Medizintechnik individuelle Problemlösungen zur Laserbearbeitung (Mikro-Schneiden, -schweißen, -bohren) mit den hohen medizinischen Anforderungen erarbeitet. Dabei werden vom LFM die Entwicklungsbedürfnisse der Unternehmen aufgegriffen, analysiert und im Labor an den Laseranlagen untersucht. Gemeinsam mit den Partner-KMUs erfolgt die lasergerechte Konstruktion von Labormustern und/oder –verfahren. Weitere Aktivitäten umfassen:
- Workshops
- individuellen Beratung von einzelnen Unternehmen.
- konkrete Verfahrensentwicklungen mit den Wissenschaftlern
Dieses Teilprojekt richtet sich in erster Linie an KMUs in der Grenzregion NL/D, die sich auf folgenden Gebieten entweder direkt oder indirekt (in Form von Zulieferern) mit der Medizintechnik beschäftigen:
- Implantate
- medizinische Instrumente
- Prothetik
- Orthetik
- medizinische Gerätetechnik
- biomedizinische Sensorik
- Analysetechnik
Laserzentrum der Fachhochschule Münster
Ansprechpartner:
Herr Prof. Dr. Klaus Dickmann
0049- (0)2551-962324
dickmann(at)fh-muenster.de








